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Praxisleitfaden Tierhomöopathie

Praxisleitfaden TierhomöopathiePraxisleitfaden Tierhomöopathie
Vom Arzneimittelbild zum Leitsymptom

Christiane P. Krüger
Sonntag Verlag
2., überarbeitete und erweiterte Ausgabe 2012, Hardcover, 416 Seiten
ISBN 978-3-8304-9235-1

33 der in der Veterinärmedizin gebräuchlichsten Arzneimittel werden von den Leitsymptomen bis zur Anwendung am Patienten anschaulich dargestellt. Die Arzneimittelbilder werden dabei übersichtlich in Thema und grundlegende Eigenschaften des Mittels, Leitsymptome des Verhaltens und der Pathologie sowie deren Auslöser und Modalitäten präsentiert. Abgerundet wird das Werk anhand von ausgewählten Fallbeispielen.

Dr. Samuel Hahnemann und die Homöopathie: Ein lebenslanges Vermächtnis

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Die Geschichte der Homöopathie ist untrennbar mit dem Namen Dr. Samuel Hahnemann verbunden. Dieser deutsche Arzt, Apotheker und Chemiker, geboren 1755 und gestorben 1843, revolutionierte die Medizin durch die Entdeckung der Homöopathie. Basierend auf den Lehren von Hippokrates und Paracelsus entwickelte er eine ganzheitliche Betrachtungsweise des Patienten und die Weiterentwicklung des Simile-Prinzips (Similia similibus curentur / Ähnliches möge mit Ähnlichem geheilt werden). Seine Arbeit legte den Grundstein für eine Heilmethode, die bis heute weltweit Anerkennung und Anwendung findet.

Ein Leben voller Herausforderungen

Hahnemanns Weg war nicht immer leicht. Er wurde 1755 in Meißen, Sachsen, geboren und sah sich schon früh mit den Grenzen und Brutalitäten der damaligen Medizin konfrontiert. Diese Erfahrungen prägten seinen Wunsch, eine sanftere und effektivere Form der Heilung zu finden. Trotz seiner brillanten intellektuellen Fähigkeiten und seines Fleißes musste Hahnemann, um seine große Familie zu ernähren, oft mit finanziellen Schwierigkeiten kämpfen. Hahnemann war ein Mann von außerordentlicher Intelligenz und breit gefächerten Interessen. Seine Kenntnisse erstreckten sich über die Gebiete der Chemie, Mineralogie, Botanik und er beherrschte acht Sprachen. Diese Vielseitigkeit, gepaart mit einer tiefen Unzufriedenheit gegenüber den brutalen medizinischen Praktiken seiner Zeit, führte ihn zu einer lebenslangen Suche nach einer sanfteren, effektiveren Form der Heilung.

Der Weg zur Homöopathie

Nachdem er die Grenzen und Gefahren der damaligen medizinischen Ansätze erkannte, insbesondere die Verwendung von Abführmitteln, Aderlass und toxischen Chemikalien (wie Quecksilber, das zur Behandlung der Syphilis verwendet wurde), widmete sich Hahnemann der Übersetzung medizinischer Texte. Ein entscheidender Moment in seiner Karriere war die Arbeit an William Cullens „Materia Medica“, wo er auf die Chinarinde und ihre Anwendung bei Malaria stieß. Ein Selbstexperiment mit Chinarinde führte zu Symptomen, die denen der Malaria ähnelten, und inspirierte Hahnemann zur Formulierung des Grundprinzips der Homöopathie: Similia similibus curentur.

Köthen: Ein fruchtbarer Boden für die Homöopathie

Nach seinen Wanderjahren mit mehrfachem Wohnortwechsel, die ihn u.a. nach Leipzig, Wien, Erlangen, Göttingen, Dresden, Braunschweig und Hamburg führten, erlebte Hahnemann in Köthen (Anhalt) sowohl persönliches Glück als auch berufliche Anerkennung. Dort verbrachte er seine bedeutendsten Jahre ab 1821. In Köthen fand er nicht nur Zuflucht vor den Anfeindungen der traditionellen Medizin, sondern auch einen Förderer in Herzog Friedrich Ferdinand von Anhalt-Köthen. Dank der Unterstützung des Herzogs konnte Hahnemann seine homöopathische Praxis ausbauen, forschen und einige seiner wichtigsten Werke verfassen, darunter mehrere Auflagen des „Organon der Heilkunst“.

Er heiratete 1835 zum zweiten Mal; seine Frau Mélanie d’Hervilly-Gohier war eine französische Malerin und deutlich jünger als er. Zusammen zogen sie später nach Paris, wo Hahnemann bis zu seinem Tod im Jahr 1843 praktizierte und lehrte.
Noch heute ist das Stadtbild Köthens von Hahnemann geprägt: sein ehemaliges Wohnhaus dient nun als Museum, in dem auch seine damalige homöopathische Apotheke zu sehen ist. Gleich daneben befindet sich die große europäische Bibliothek für Homöopathie; an zahlreichen Hausfassaden finden sich Zitate des berühmten Arztes.

Ein unvergängliches Erbe

Hahnemanns Einfluss auf die Medizin und insbesondere auf die Homöopathie ist unermesslich. Seine Schriften, insbesondere das „Organon der Heilkunst“, dienen noch heute als Grundlage für die homöopathische Praxis. In Köthen wird sein Vermächtnis durch Denkmäler und die nach ihm benannte Universität geehrt. Seine Lehren inspirieren weltweit Praktizierende und Patienten, die die Homöopathie als wichtigen Teil der Komplementärmedizin sehen.

Dr. Samuel Hahnemann war mehr als ein Mediziner; er war ein Heiler, Lehrer und Visionär, dessen Glaube an die Selbstheilungskräfte des Körpers und die Kraft der Natur die Welt der Medizin bis heute beeinflusst. Sein Leben und Werk erinnern uns daran, dass wahre Heilung die Berücksichtigung des ganzen Menschen erfordert, und sein Erbe in der Homöopathie bleibt ein leuchtendes Beispiel für Mitgefühl, Innovation und dauerhaften Fortschritt in der Gesundheitspflege.

 

Akute Verletzung im Pferdestall: Arnica montana als „Allheilmittel“?

Die Weidesaison ist eröffnet und damit häufen sich leider auch wieder Verletzungen. Dabei stellt sich oft die Frage: Arnica montana – passt dieses homöopathische Arzneimittel aus der Stallapotheke bei allen Verletzungen?

Arnica montana, kurz Arnica ist eines der bekanntesten und auch am häufigsten eingesetzten homöopathischen Arzneimittel im Pferdestall und hat seinen Platz in der Stallapotheke absolut verdient. Wir wollen in diesem Artikel näher beleuchten, wann Arnica als homöopathisches Arzneimittel für eine Verletzung als Akutmittel in Frage kommt, und wann nicht, da wir doch schon öfters Situationen gesehen haben, in denen der Einsatz von Arnica nicht angezeigt war.

Arnica zur äußeren Behandlung

Arnica montana aus der Familie der Korbblütler, auch Bergwohlverleih genannt ist überraschenderweise im Altertum noch nicht als Arzneimittelpflanze bekannt gewesen, erst seit dem 18. Jahrhundert wird sie als Heilpflanze beschrieben. Seither wird sie pythotherapeutisch, das heißt als wässriger Auszug, alkoholische Tinktur oder Salbe äußerlich und vor allem bei Verletzungen aufgetragen. Die innerliche Anwendung und der Verkauf von Tees sind wegen den giftigen Helenalin-Estern verboten. Bei Patienten, die sich mit Arnica vergiftet haben, wurde die Bildung von Hämatomen am ganzen Körper beschrieben.

Arnica als homöopathisches Arzneimittel

Wegen diesen Vergiftungsberichten wurde Arnica schon früh von der ersten Generation der homöopathischen Ärzten getestet und wird mit großem Erfolg unter anderem, aber nicht nur, bei Hämatomen, Prellungen, stumpfen Traumen und Rissquetschwunden eingesetzt. Und genau da können wir Arnica auch wunderbar bei unseren Pferden einsetzen, auch als erstes Akut-Homöopathikum nach einem Unfall. Arnica hilft bei einem akuten starken Trauma die Schmerzen zu reduzieren, Blutungen ins Gewebe zu stoppen und wirkt entzündungshemmend, dadurch verkürzt sich die Zeit der Heilung.

Äußeres und inneres Trauma

Arnica wirkt aber nicht nur lokal bei diesen Arten von Verletzungen, sondern auch auf die traumatisierte Psyche. Es gibt Verletzungen, die komplikationslos abheilen und die Pferde „schütteln“diese einfach ab und vergessen sie. Ist ein Pferd aber nach einem Unfall sogar auch nach der Heilung der Blessuren ungewöhnlich abweisend, schreckhaft bei Annäherung oder griesgrämig oder lässt sich an bestimmten Körperteilen nicht mehr angreifen, sollte man auch einen „chronischen psychischen Arnicazustand“ in Betracht ziehen und das mit dem homöopathisch arbeitenden Tierarzt seines Vertrauens besprechen. Wird das Homöopathikum schon direkt nach dem Unfall gegeben, kann also nicht nur die Heilung der Wunde beschleunigt werden, sondern unter Umständen auch ein psychischer chronischer Arnicazustand vermieden werden.

Wann kommt Arnica zum Einsatz?

Bei allen Verletzungen Arnica zu geben, wäre aber zu stark vereinfacht, deshalb hier eine einfache Merkregel:
Arnica – stumpfe Verletzungen, Hämatome, Rissquetschwunden, stumpfe Kopfverletzungen
Hufhämatom, Hufbeinprellung (nur wenn sie vom Tierarzt diagnostiziert wurde). Auffallend kann sein: Pferd möchte nicht untersucht/berührt werden.

Die Dosierung beträgt 2x 5 Arnica C200 Globuli im Abstand von 12 Stunden bzw. in Absprache mit dem Tierarzt/Tierärztin mit Zusatzqualifikation Homöopathie. Pferden gibt man die fünf Globuli direkt auf die Mundschleimhaut.

Calendula bei Schürfwunden

Kleinere oberflächliche Schürfwunden kann man im Stall selbst desinfizieren und einmal täglich 5 Globuli Calendula C30 für mehrere Tage anwenden. Calendula hilft bei allen Wunden, bei denen es zu einem Gewebeverlust kommt (d.h. ein Stück Haut fehlt). Es kann auch bei Wunden, die auseinanderklaffen und nicht genäht werden können und unter Verband gehalten werden müssen, zusätzlich verabreicht werden. Calendula fördert das Zusammenziehen der Wunde, wirkt entzündungshemmend und hilft gegen Jucken, bei nässenden Wunden, um sie abtrocknen zu lassen.

Verletzungen, die IMMER vom Tierarzt abgeklärt werden müssen

  • Schnittverletzungen! Denn am besten heilen Schnittverletzungen, wenn die Haut komplett durchgetrennt ist, wenn sie innerhalb von sechs Stunden gereinigt und genäht werden. Dann kann die Wunde schnell heilen und braucht meist auch kein Homöopathikum zusätzlich. Arnica ist hier nicht indiziert, da es bei glatten Schnittverletzungen im Normalfall weder zu einem Hämatom noch zu einer Prellung kommt.
  • Stichverletzungen: Diese gehören immer sofort vom Tierarzt abgeklärt und gereinigt!
  • Offene Verletzungen der Sehnenscheiden oder Gelenke sind meist an einer fadenziehenden durchsichtigen Flüssigkeit (Gelenksflüssigkeit) zu erkennen, die aus der Wunde austritt. Das ist ein absoluter Notfall und gehört sofort (!) vom Tierarzt abgeklärt und versorgt. In diesem Fall können homöopathische Arzneimittel (bitte nur in Absprache mit Ihrem homöopathisch arbeitenden Tierarzt) nur zusätzlich zur individuellen Intensivversorgung in einer Klinik den Verlauf verbessern.
  • Ältere Verletzungen, die eitern: Homöopathische Arzneimittel können bei schlechtheilenden Wunden zu einer kompletten Abheilung führen, hier ist nach einer diagnostischen Abklärung eine genauere Erfassung der Krankengeschichte durch einen homöopathisch arbeitenden Tierarzt/Tierärztin notwendig.
  • Hochgradige Lahmheit ohne sichtbare Wunde und unklarem Hergang ist ebenfalls ein Fall für den Tierarzt. Es kann sich dabei um ein Hufabszess handeln, aber auch um einen Knochenbruch.

Tierärzt:innen mit Zusatzqualifikation in Homöopathie (Fachtierarzt für Homöopathie oder EAVH Diplom) finden Sie unter der Tierarzt-Suche!

Autoren: Dr. med. vet. Petra Weiermayer, Dr. med. vet. Barbara Wieser, Dr. med. vet. Erich Scherr

Arnica montana, kurz Arnica ist eines der bekanntesten und auch am häufigsten eingesetzten homöopathischen Arzneimittel im Pferdestall und hat seinen Platz in der Stallapotheke absolut verdient. Wir wollen in diesem Artikel näher beleuchten, wann Arnica als homöopathisches Arzneimittel für eine Verletzung als Akutmittel in Frage kommt, und wann nicht, da wir doch schon öfters Situationen gesehen haben, in denen der Einsatz von Arnica nicht angezeigt war.
Arnica montana, kurz Arnica ist eines der bekanntesten und auch am häufigsten eingesetzten homöopathischen Arzneimittel im Pferdestall und hat seinen Platz in der Stallapotheke absolut verdient. Wir wollen in diesem Artikel näher beleuchten, wann Arnica als homöopathisches Arzneimittel für eine Verletzung als Akutmittel in Frage kommt, und wann nicht, da wir doch schon öfters Situationen gesehen haben, in denen der Einsatz von Arnica nicht angezeigt war. © Pixabay/Hans

Endometriose: Kampf gegen unsichtbare Schmerzen und wie die Homöopathie unterstützen kann

Endometriose ist eine chronische Erkrankung, von der schätzungsweise jede zehnte Frau im gebärfähigen Alter betroffen ist. Sie manifestiert sich durch das Wachstum von Gewebe, das der Gebärmutterschleimhaut ähnelt, außerhalb der Gebärmutterhöhle. Dies kann zu einer Vielzahl von Symptomen führen, die von leichten Beschwerden bis zu schweren, das Leben beeinträchtigenden Schmerzen reichen. Die Krankheit ist komplex und stellt sowohl für Betroffene als auch für Mediziner eine Herausforderung dar.

Endometriose: Symptome und Folgen

Die Symptome der Endometriose können vielfältig sein, wobei starke Schmerzen während der Menstruation oft eines der ersten Anzeichen sind. Mit Fortschreiten der Erkrankung können sich Endometrioseherde auch außerhalb der Gebärmutter bilden, beispielsweise an den Eierstöcken, dem Zwerchfell oder dem Darm. Dies führt häufig zu chronischen, starken Bauchschmerzen, die nicht nur während der Menstruation auftreten. Weitere Symptome können ein geblähter Bauch, ein Reizdarmsyndrom sowie ungewöhnlich starke und schwächende Regelblutungen sein. Dr. Rosemarie Brunnthaler, Ärztin für Allgemeinmedizin, Psychotherapeutin und ÖÄK-Diplom für Homöopathie: „Die Folge ist auch meist, dass die betroffenen Frauen keine Kinder bekommen können.“

Diagnose und Behandlung

Die Diagnose von Endometriose ist oft langwierig und kompliziert, da die Symptome mit denen anderer Erkrankungen übereinstimmen können. Eine definitive Diagnose kann meist nur durch eine Laparoskopie, eine minimalinvasive chirurgische Untersuchung, gestellt werden.

Die Behandlung von Endometriose kann eine Herausforderung darstellen. Dr. Brunnthaler: „Eine Operation beseitigt die Krankheit leider nicht immer. Auch hormonelle Therapien, wie die Pille, sind therapeutisch nicht immer erfolgreich.” Chirurgische Eingriffe, bei denen Endometrioseherde entfernt werden, bieten nicht immer eine dauerhafte Lösung, da die Krankheit rezidivieren kann. Hormonelle Therapien, wie die Einnahme der Pille, zielen darauf ab, die Symptome zu lindern, sind aber ebenfalls nicht immer effektiv.

Integrative Medizin ist der Weg

Zur Linderung der Symptome und Verbesserung der Lebensqualität können komplementäre und unterstützende Therapien beitragen. Eine mediterrane Diät, die reich an Gemüse, Obst, Vollkornprodukten und gesunden Fetten ist, kann entzündungshemmend wirken und somit Symptome mildern. Die Beachtung der Bedürfnisse des eigenen Körpers, ausreichend Ruhepausen und die Reduzierung von Stress sind ebenfalls wichtig. Praktiken wie Hormon-Yoga können speziell auf die Bedürfnisse von Frauen mit Endometriose zugeschnitten sein und Unterstützung bieten.

Homöopathische Arzneimittel, die individuell auf die Beschwerden und die ganzheitliche Verfassung der Frau abgestimmt sind, haben sich in einigen Fällen als erfolgreich in der Linderung der Symptome erwiesen. Sie können sogar die Realisierung des Kinderwunsches unterstützen. Eine individuelle homöopathische Behandlung kann auch bei anderen Problemen, die den Kinderwunsch beeinträchtigen, wie dem Polyzystischen Ovar-Syndrom, hormonellen Störungen, wiederkehrenden Unterleibsentzündungen und Zyklusveränderungen, eine wirksame Option sein.

Folgende Homöopathika haben sich bei Endometriose als hilfreich erwiesen. Bitte sehen Sie von einer Selbstbehandlung ab, denn die Wahl der passenden homöopathischen Arzneimittel erfordert eine umfassende Anamnese.

Kalium carbonicum wird bei Rückenschmerzen während der Menstruation eingesetzt. Die Menstruation beginnt zu früh und dauert lange, wobei das Blut dunkel gefärbt ist. Beschwerden verstärken sich zwischen 3 und 5 Uhr morgens sowie bei Kälte, während Wärme Linderung bringt.

Phosphorus ist hilfreich bei frühzeitig einsetzender, länger andauernder, hellroter Menstruation. Es kommt zu Erschöpfungszuständen, Nervosität und einem starken Bedürfnis nach Bewegung. Emotionale Ereignisse sowie die Abend- und Nachtstunden können die Symptome verschlimmern.

Sepia officinalis bietet Unterstützung bei verzögerter oder ausbleibender Menstruation. Die Schmerzen werden oft nur in einer Position mit überkreuzten Beinen erträglich. Reizbarkeit und Wutausbrüche sind häufig. Veränderungen im Wetter, Feuchtigkeit und Kälte verschlimmern die Beschwerden, während körperliche Aktivität und Sport Erleichterung bringen können.

Acidum nitricum wird bei stechenden Schmerzen und Ausfluss eingesetzt. Der Ausfluss kann jucken und brennen, begleitet von seelischer und körperlicher Erschöpfung. Verschlimmerungen treten abends und nachts sowie bei Wetterwechsel auf, während Wärme Besserung verschafft.

Thuja occidentales ist angezeigt bei schwacher und verzögerter oder zu früher und starker Menstruation. Ein gelblichgrüner, zäher Ausfluss kann auftreten. Die Symptome verschlimmern sich durch Feuchtigkeit, Kälte und Wetterveränderungen, während Wärme Linderung bringt.

Nux vomica (Strychnos nux-vomica) wird bei schmerzhafter Menstruation angewendet, oft begleitet von einem Drang zum Stuhlgang während der Blutung. Reizbarkeit und das Gefühl der Überforderung können auftreten. Verschlimmerung durch Konsum von Kaffee, Alkohol, Zigaretten, geistige Arbeit sowie beruflichen Stress und Sorgen, während der Abend und Wärme die Beschwerden lindern können.

Endometriose – das Fazit

Endometriose ist eine ernsthafte Erkrankung, die das Leben vieler Frauen weltweit beeinträchtigt. Während es keine Heilung gibt, können eine Kombination aus medizinischer Behandlung, Lebensstiländerungen und komplementären Therapien dazu beitragen, die Symptome zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern. Es ist wichtig, dass betroffene Frauen Unterstützung finden und über die verschiedenen verfügbaren Behandlungsoptionen informiert sind, um die für sie am besten geeignete Therapie zu wählen.

Gereimte Homöopathie

Gereimte Homöopathie
Eine Arzneimittellehre in Versen

Angela von Bündigen
Haug Verlag, 3. aktualisierte Version 2008
Softcover, 152 Seiten
ISBN 978-3830472872

Arzneimittelbilder mal anders dargestellt: als Lernhilfe für Einsteiger und unterhaltsame Lektüre für Interessierte und Fortgeschrittene werden hier die Leitsymptome der Arzneien humorvoll in Versform präsentiert.

Die homöopathische Revolution

Die homöopathische Revolution, Dana UllmanDie homöopathische Revolution
Prominente Befürworter aus Wissenschaft, Kultur, Politik und Sport

Dana Ullman
Narayana Verlag 2011
Hardcover; 496 Seiten
ISBN 978-3-941706-29-3

Nicht nur zahlreiche Ärztinnen und Wissenschaftler, sondern auch berühmte Autoren wie Johann Wolfgang von Goethe, Komponisten und Weltmusiker wie Ludwig van Beethoven, aber auch Tina Turner und Paul McCartney, SpitzensportlerInnen wie David Beckham, Filmstars wie John Wayne, Catherine Zeta-Jones haben gute Erfahrungen mit der Homöopathie gemacht. Aber auch viele Politiker und andere berühmte Personen der Geschichte wie Abraham Lincoln,  Mahatma Gandhi, Mutter Theresa und auch König Charles waren bzw. sind von der Homöopathie überzeugt. Dana Ullman ist es gelungen, viele von ihnen in einem interessanten Buch zu präsentieren.

Organon der Heilkunst

 

Organon der Heilkunst SonderausgabeOrganon der Heilkunst

Samuel Hahnemann
Neufassung mit Systematik und Glossar von Josef M. Schmidt
Verlag Urban und Fischer in Elsevier
2. Auflage 2014
496 Seiten
ISBN 978-3-437-56622-6

Das Grundlagenwerk der Homöopathie von Samuel Hahnemann in der Neufassung von Josef Schmidt wurde nach modernen Standards überarbeitet und in eine gut lesbare Sprachform gebracht. In einem ausführlichen Glossar werden über 1100 Begriffe anschaulich erklärt.
Originalgetreue Nachdrucke der 6. Auflage mit unverändertem Originaltext sind ebenfalls erhältlich, z.B. Narayana Verlag

Arzneimittelbild: Läusekraut (Schoenocaulon officinale – Sabadilla officinalis)

Sabadilla officinalis ist eine krautige, ausdauernde, mehrjährige Pflanze aus der Familie der Liliengewächse, die in Mittelamerika beheimatet ist. Mit ihren langen, dünnen, aufrechten Laubblättern und dem traubenartigen Blütenstand mit zahlreichen Blüten erreicht sie eine Wuchshöhe von ca. 1 m. Die sich aus den Blüten entwickelnden Fruchtkapseln enthalten die zahlreichen braunschwarzen, schmalen kantigen Samen.

Toxikologie von Läusekraut

Die gesamte Pflanze enthält neben Gerbstoffen, Ölen und Harz auch giftige Steroidalkaloide wie Cevadin und einen besonders hohen Anteil an Veratrin sowohl in den Samen als auch im unterirdischen zwiebelförmigen Wurzelstock. Veratrin reizt die Schleimhäute und kann dabei heftigen Niesreiz verursachen, bei Verschlucken führt es zu Erbrechen, kollapsartigen Zuständen, lähmt Nervenendigungen sowie die quergestreifte Muskulatur und kann bis zur Bewusstlosigkeit und Tod führen.

Traditionelle Anwendung in der Volksmedizin

In der Volksmedizin wurden die pulverisierten Samen als Wurmkur und zur Vernichtung von Kopfläusen verwendet (daher der Name Läusekraut), zum Teil auch bei Rheumatismus und Gicht. Bei sehr vorsichtiger Dosierung zeigt sich dabei auch eine vorübergehende blutdrucksenkende Wirkung. Auch als Insektenabwehr bei Pflanzen (vornehmlich gegen verschiedene Arten von Wanzen) kommt es zum Einsatz, wobei beachtet werden muss, dass es für Honigbienen hochgiftig ist.

Sabadilla officinalis in der Homöopathie

Verwendet wird eine Tinktur der Samen.

Leitsymptome

Schnupfen mit heftigem Niesen und Frösteln. Sabadilla wirkt auf die Schleimhäute von Nase, Augen und des Verdauungstraktes. Schnupfen mit reichlicher, wässriger Absonderung und heftigen krampfartigen Niesattacken stehen im Vordergrund, begleitet von Jucken und Kitzeln der Nase. Auch der Gaumen juckt (vergleiche: Wyethia). Es besteht große Geruchsempfindlichkeit, wobei vor allem der Geruch von Blumen verschlechtert. Dabei fröstelt der Patient sehr und leidet unter geröteten und brennenden Augenlidern mit Tränenfluss.

Halsentzündungen beginnen links (vergleiche: Lachesis) und wandern nach rechts mit viel zähem Schleim. Leerschlucken verschlechtert den Schmerz, Besserung erfolgt durch warme und heiße Speisen und Getränke. Asthmatische, keuchende Atmung und trockener Husten kann bestehen.

Krampfartige Schmerzen des Magens mit trockenem Husten und Kurzatmigkeit können auftreten. Jucken und Kribbeln treten mitunter in Anus und Rektum auf – „wie von Würmern“; kann aber auch von Würmern verursacht sein. Verstopfung mit harten, bröckeligen Stühlen ist typisch; bei Kindern kann es auch zu Durchfall kommen.

Durstlosigkeit, Heißhunger auf Süßigkeiten und Abneigung von kräftigen Speisen sind ebenfalls kennzeichnend.

Die Haut ist trocken und rissig wie Pergament, mit Kribbeln, Jucken und brennendem Gefühl. Die Patienten sind nervös und erschrecken leicht. Sie stellen sich vor, schwer krank zu sein. Das Denken verursacht Kopfschmerzen sowie Schlaflosigkeit. Schwindel mit dem Gefühl, dass sich die Gegenstände umeinander drehen, kann auftreten, begleitet von Ohnmachtsgefühl und Schwarzwerden vor den Augen.

Modalitäten

Die Beschwerden werden durch heiße Speisen und Getränke gebessert, auch der Aufenthalt im warmen Zimmer sowie Einhüllen bringen Linderung.

Verschlechtert werden die Symptome durch Kälte in jeder Form (kalte Getränke, kalte Luft). Auch Vollmond und Gerüche können die Zustände verschlimmern, die oftmals periodisch auftreten.

Lehrbuch Homöopathie

Lehrbuch HomöopathieLehrbuch Homöopathie
Grundlagen und Praxis der klassischen Homöopathie

Thomas Genneper/ Andreas Wegener
Haug Verlag, 4., aktualisierte Ausgabe 2017
Hardcover, 496 Seiten
ISBN 978-3-13-240356-7

Dieses Standardlehrbuch ist ein wertvoller Begleiter in der Ausbildung. Didaktisch gut aufbereitet wird Basiswissen über Anamnese, Symtomenwahl und Hierarchisierung bis zur Repertorisation und Verordnung der passenden Arznei ausführlich übermittelt. Ebenso werden die pharmazeutischen und wissenschaftlichen Grundlagen dargestellt. Auch als Nachschlagewerk für die klassisch homöopathische Praxis gut geeignet.

 

Heuschnupfen und Allergien: Homöopathie im Frühling

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Mit dem Einzug des Frühlings und dem Erblühen der Natur zieht es viele Menschen nach draußen in die Sonne und die frische Luft. Doch für Personen, die an Gräser- und Pollenallergien leiden, kann diese Jahreszeit herausfordernd sein. Symptome wie tränende Augen, laufende Nase und starker Juckreiz kennzeichnen die unangenehme Seite des Frühlings – eine Zeit, in der Allergien besonders intensiv auftreten.

Homöopathie bei Allergien: Ein integrativer Ansatz

Die Homöopathie bietet einen vielversprechenden Ansatz zur Behandlung von Allergien und kann integrativ, d.h. ergänzend zur konventionellen Medizin oder als eigenständige Therapie, eingesetzt werden. Individuell auf die Patienten abgestimmte homöopathische Arzneimittel können bei der Linderung von Allergiesymptomen effektiv sein.

Allergien gehören zu den chronischen Erkrankungen. Deshalb ist es empfehlenswert, dass eine langfristig angelegte homöopathische Behandlung nach einer umfassenden Anamnese durch einen fachkundig ausgebildeten Homöopathen erfolgt. Dieser kann unter Berücksichtigung vorliegender medizinischer Befunde und bisher verwendeter Medikamente die optimale Therapieform festlegen.

Eine kombinierte Therapie aus Homöopathie und konventioneller Medizin kann besonders zu Beginn vorteilhaft sein. Bei positiver Reaktion auf homöopathische Arzneimittel lässt sich möglicherweise die konventionelle Behandlung reduzieren. In einigen Fällen kann diese nach sorgfältiger ärztlicher Bewertung sogar schrittweise eingestellt werden.

Homöopathische Selbstmedikation bei Heuschnupfen

Für die Linderung leichter bis mittelschwerer Symptome kann eine homöopathische Selbstmedikation sinnvoll sein. In unserer Rubrik „Bewährte Indikationen“ finden Sie eine Auswahl an Homöopathika, die speziell bei Heuschnupfen Abhilfe schaffen können.

Dennoch ist Vorsicht geboten: Bei schweren Allergiesymptomen, insbesondere Atemnot, ist umgehend ärztlicher Rat einzuholen. Konventionelle Medikamente, wie Asthmasprays oder Antihistaminika, sollten niemals ohne Absprache mit einem Arzt abgesetzt werden. Patienten mit Neigung zu schweren allergischen Reaktionen wird von einer Selbstmedikation dringend abgeraten.

Homöopathie kann eine wertvolle Ergänzung zur herkömmlichen Allergiebehandlung darstellen und Betroffenen neue Wege zur Linderung ihrer Symptome eröffnen. Dennoch ist eine sorgfältige Abwägung und fachkundige Begleitung durch erfahrene Ärzte oder Homöopathen essenziell, um den besten Behandlungserfolg zu erzielen.

Nachfolgend werden einige Arzneimittel vorgestellt, die zur Selbstbehandlung des Heuschnupfens infrage kommen können.

Allium cepa (Küchenzwiebel)

Alle Köchinnen und Köche kennen die Symptome, die beim Zwiebelschneiden entstehen: Die Augen tränen, die Nase läuft und brennt – schnell das Fenster öffnen und frische Luft schnappen! Entsprechend ähnlich stellt sich das Arzneimittelbild von Allium cepa dar: Bei Erkältungen durch feuchtkaltes Wetter oder bei Heuschnupfen sind die Augen gerötet, lichtempfindlich und brennen, dabei sind die Tränen selbst mild. Die scharfen Absonderungen sind wässrig, reizen die Haut und machen Nase und Oberlippe wund. Der Nasenausfluss und das Tränen der Augen verschlechtern sich im warmen Zimmer und verbessern sich an der kalten frischen Luft – ganz im Gegensatz zu Sabadilla, so kann man die beiden Arzneimittel leicht unterscheiden. Heiserkeit und Kitzeln im Kehlkopf können auftreten, das Einatmen der kalten Luft kann aber zu Reizhusten führen. Die starken Kopfschmerzen bessern sich, wenn die Nase läuft.

Apis mellifica (Honigbiene)

Eine Arznei auch für allergische Reaktionen nach Insektenstichen. Auffallend sind beim Heuschnupfen die stark geschwollenen Augen, die kaum noch geöffnet werden können. Brennen und Jucken bestimmen das Beschwerdebild; es besteht ein Verlangen nach kalten Anwendungen, um das Brennen zu lindern, die Haut ist dabei sehr berührungsempfindlich. Mitunter kann es auch zu Nesselausschlag kommen. Patienten sind dabei sehr ruhelos und gereizt, zum Teil hysterisch. Wärme wird gar nicht vertragen.

Acidum arsenicosum (Arsenicum album)

Arsenicum ist einer der großen „Brenner“ in der Homöopathie – begleitet von großer Unruhe und Schwäche. Beim Heuschnupfen sind die Augen stark gerötet und brennen, mit heißen, wundmachenden Tränen bei großer Lichtempfindlichkeit. Die Haut um die Augen ist geschwollen, rot, geschwürig und schuppig. Die Nase fühlt sich verstopft an, auch wenn das wässrige, wundmachende Sekret läuft. Oft ist die rechte Seite stärker betroffen. Neben dem Brennen besteht ein Jucken; Niesen bringt keine Erleichterung. Das warme Zimmer und heißwarme Anwendungen bringen Erleichterung, die Beschwerden verschlimmern sich v. a. bei feucht-kalter Luft und nach Anstrengung. Es besteht großer Durst, es kann aber nur in kleinen Schlucken getrunken werden. Arsenicum ist auch eine wichtige Arznei bei allergischem Asthma mit nächtlicher Verschlimmerung.

Arundo (Wasserrohr)

Brennen und starkes Jucken der Augen, des Gaumens und tief in den Nasenlöchern sind typische Heuschnupfensymptome von Arundo. Auffallend ist der Speichelfluss während des Schnupfens, auch Geruchsverlust kann beim Schnupfen auftreten. Es besteht Kurzatmigkeit mit dem Gefühl, bereits durch die verstopfte Nase zu ersticken; die Absonderungen können bläulich erscheinen.

Solanum dulcamara (Bittersüßer Nachtschatten)

Der bittersüße Nachtschatten ist eine Arznei für den Heuschnupfen in der Übergangszeit, v. a. im Herbst, wenn kalte Nächte auf warme Tage folgen. Es bildet sich gelbliches, zähes Sekret, blutige Krusten bei ständigem Niesen, das sich bei feuchtkaltem Wetter, Wetterwechsel und auch in kalten Räumen verschlechtert. Eine Verschlimmerung der Symptome tritt durch frisch geschnittenes Gras (vergleiche: Pulsatilla, Allium cepa und Sabadilla) sowie durch den geringsten Luftzug ein, eine Besserung durch Aufenthalt in warmen Räumen.

Euphrasia officinalis (Augentrost)

Typisch für Euphrasia, den Augentrost, ist ein reichlicher, scharfer Tränenfluss bei mildem Fließschnupfen – also gegensätzlich zu den Symptomen von Allium cepa. Beiden gemeinsam ist die Verbesserung im Freien. Die Augen tränen ständig und verkleben über Nacht, mitunter eitrige Absonderungen mit heftigem Jucken. Das Sekret der Nase ist schleimig, mit erfolglosem Niesen. Daneben besteht ein drückender Kopfschmerz, vor allem im Bereich der Stirn.

Luffa operculata (Schwammgurke)

Leitsymptome sind die verstopfte Nase mit schleimig-eitriger Absonderung und zähen Borken. Die Schleimhäute sind trocken mit Verschlimmerung durch trockene Luft. Müdigkeit und Erschöpfung sind vorherrschend, es besteht eine Neigung zu Bronchialasthma mit Atemlosigkeit bei der geringsten Anstrengung.

Pulsatilla pratensis (Küchenschelle)

Ausgeprägte Empfindlichkeit gegenüber Gräsern, Pollen und Beifuß. Augen- und Nasenausfluss sind zu Beginn wässrig, später grüngelblich mit rahmiger Konsistenz, dabei aber stets mild. Das ständige Augenjucken wird besser durch kalte Anwendungen. Üblicherweise verbessern sich Pulsatilla-Symptome im Freien an der frischen Luft, nicht aber bei Allergie – dafür bevorzugen manche Pulsatilla-Patienten die Klimaanlage, die kühle Luft, aber ohne Pollen bringt. Schlechter werden die Symptome auch im Liegen, durch Überhitzung, warme Anwendungen und Bettwärme. Die weinerliche, wechselhafte Stimmung wird durch Trost gebessert.

Thryallis glauca (Galphimia)

Die traditionelle volksmedizinische Anwendung des kleinen Goldregens in Mittelamerika, vor allem in Mexiko bei Heuschnupfen, Angsterkrankungen und Depressionen, war ausschlaggebend für die Forschung. So wurde Thryallis glauca zunächst hinsichtlich phytotherapeutischer (pflanzenheilkundlicher) Eigenschaften wissenschaftlich genauer untersucht. In der Forschungsdatenbank „PubMed“ finden sich aktuell 60 Einträge, davon acht zu homöopathischen Studien.

Diese Forschungsergebnisse bestätigen, dass die nachgewiesenen Inhaltsstoffe von Galphimia antiallergische (antiasthmatische) sowie angstlösende und sedierende Wirkungen besitzen. In der Homöopathie wird Galphimia glauca vor allem bei allergischen Reaktionen der Haut- und Schleimhäute mit depressiver Verstimmung angewendet, darüber hinaus ist über die mögliche Anwendung homöopathisch erst wenig bekannt.

Typische Symptome sind kribbelnde, juckende und trockene Schleimhäute, die Augen sind gerötet, tränen stark mit verschwommener Sicht und Schwere der Augenlider. Häufiges Niesen und ein rauer Kehlkopf kommen auch vor. Ebenso kann bläschenartiger Hautausschlag als allergische Reaktion auftreten. Abseits der Allergiesymptome besteht zudem Wetterfühligkeit, die zu Kopfschmerzen führt. Verschlechtert werden die Symptome durch Wärme und Schwitzen sowie nachmittags und im Frühling.